Baubiologie

Es gibt einen Grund dafür, warum der Yogi am liebsten draußen unter dem Baum sitzt: Da ist die Luft am besten!

Luftfeuchte

In vielen Yoga-, Pilates- oder Gymnastikräumen herrscht zu hohe Luftfeuchtigkeit, wenn viele Menschen gleichzeitig Feuchtigkeit aus atmen und schwitzen. Eine hohe Luftfeuchtigkeit erschwert aber das Durchatmen, denn wir nehmen dann mit jedem Atemzug viel Feuchtigkeit und vergleichsweise wenig Sauerstoff auf.

Diesem Problem kann man begegnen durch absorptionsfähige und Feuchte regulierende Oberflächen, die in der Lage sind, schnell viel Luftfeuchtigkeit aufzunehmen. Ebenso wichtig sind intelligente Belüftungskonzepte, denn es darf kein unangenehmer Zug entstehen.

Temperaturregulierung

Warme Oberflächen vom Boden bis zur Decke steigern das Empfinden von Behaglichkeit. Das trägt zum Wohlbefinden bei, bedeutet aber auch, dass die messbare Raumtemperatur gar nicht so warm sein muss – was sich bei den Heizkosten durchaus messen lässt! Ein Raum mit warmen Oberflächen bleibt übrigens auch nach einer Stoßlüftung behaglich.

Im Bereich der Heizungstechnik empfehlen wir eine Strahlungsheizung, die die Luft nicht umwälzt und ruhende Luftschichten im Raum begünstigt: keine Zimmertaifune, keine permanente Luftumwälzung, die zu Zugempfindungen auf der Haut führt.

Gesunde Baustoffe

Die schlechte Nachricht: Wer nicht aufpasst, schafft schnell Raumluftbelastungen durch leichtflüchtige oder schwerflüchtige Stoffe, Allergene oder Feinstoffe. Ausdünstungen können entstehen durch Parkettlacke, Teppiche, feuchte Ecken, Formaldehyd in Holzwerkstoffen wie Pressspan oder durch Wandfarben. Man kommt, weil man sich wohl fühlen möchte und schädigt dabei einen Organismus physiologisch.

Die gute Nachricht: Es gibt für alles gesunde Alternativen, es gibt sogar Keim bindende Oberflächen wie spezielle Wandputze aus Lehm, Kalk etc. Und: Die gesunde Alternative muss nicht teurer sein.

Elektroklima

Schlecht geerdete Kabel, alte Leitungen, der Computer in der Ecke, Handystrahlung oder dauersendende Telefone führen zu einem schlechten Elektroklima im Raum. Sie sind nicht überzeugt davon? Dann hätten wir noch dieses Beispiel: Eine elektrostatische Aufladung im Raum kann auch entstehen durch Laminat oder falsche Bodenversiegelung. Dann kriegen die Teilnehmer bei der gegenseitigen Berührung erst mal eine „gewischt“. Von denen kommt bestimmt keiner wieder.

Auch im Bereich des Elektroklimas aber gibt es gute Problemlösungen durch sachgemäße bau-biologische Oberflächenbehandlung, durch abgeschirmte Leitungen oder durch raumweise Netzfreischaltungen.

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